+++Neues vom Aufschrei+++

17880206_1251930674875737_1140757800159661758_oNachdem es in letzter Zeit etwas ruhig war bei uns, melden wir uns mit einigen neuen Terminen zurück. Aufgrund der Bautätigkeiten am Schopperplatz in Aschach (die Tischlerei bleibt ja gottseidank unangetastet) sind wir heuer erstmals gezwungen, auf eine andere Lokalität auszuweichen. Wie so oft wird man schnell in der Nachbarschaft fündig – am 12. Mai 2017 wird es deshalb ein feines Aufschrei-Fest im legendären „Cafe Central“ (auch liebevoll CC genannt) in Hartkirchen geben. Für die entsprechende musikalische Umrahmung können wir dieses Jahr sowohl mit einem regionalen als auch mit einem überregionale Schmankerl aufwarten: „Same Sarah“ und „Schönbrunner Gloriettenstürmer“ werden live aufspielen!

(https://www.facebook.com/events/1558207587583905/)

Doch damit nicht genug:
Nachdem sich das Aufschrei-Punschstand jeden Winter großer Beliebtheit erfreut, haben wir uns dazu entschlossen, eine dem Sommer entsprechende Schwesterveranstaltung ins Leben zu rufen. Am 10. Juni 2017 laden wir zum ersten Aufschrei-Sangria/Cocktail-Stand an der malerischen Donaupromenade in Aschach.

Ebenfalls in den Kalendern vorgemerkt gehört schon einmal unser Filmabend am 25. August 2017. Weitere Details zu dieser noch nicht 100% fixierten Veranstaltung werden wir alsbald nachreichen.

In diesem Sinne: Termine notieren und vorbeischauen!
die Aufschreier und Aufschreierinnen

AUF DAS MAUL

Unser Palatschinken-Lesungs-Experiment „Auf das Maul“ am Samstag, 05.11.16, war ein voller Erfolg. Danke an die mutigen Vortragenden und Besucher*innen. Riecht verdammt nach einer Wiederhohlung… Hier ein paar Eindrücke!

Alle Fotos: (c) Clemens Gruber

Aufschrei in der Tischlerei – Fotos

Fast ein Monat ist schon wieder vergangen, seit das Aufschrei in der Tischlerei 2016 über die Bühne gegangen ist. Hier sind nun endlich die Fotos zu unserer großartigen Veranstaltung. Danke noch einmal an alle MithelferInnen, BesucherInnen und UnterstützerInnen, die dieses Fest möglich gemacht haben!

Alle Fotos: (c) Markus Schwarz

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Statement zum anscheinend bevorstehenden Abriss der Tischlerei

Die Via Donau hat mit ihrer Überlassung der Tischlerei und des ehemaligen Speisesaals einen entscheidenden Anteil an der Entwicklung der regionalen Kulturlandschaft der letzten 20 Jahre zu verbuchen. Abgesehen von den zahlreichen Musik-Veranstaltungen, die in dieser Zeit in dem ohne Zweifel einzigartigen Ambiente stattgefunden haben, wurden die altehrwürdigen Gebäude auch als Galerie, Markthalle und Proberaum für unzählige Kunstschaffende und viele junge örtliche Musikgruppen genutzt.

Die Gerüchte um einen eventuellen Abriss bzw. die anderweitige Nutzung des Geländes haben in Aschach und Umgebung sehr schnell die Runde gemacht und werden durchwegs mit großer Skepsis aufgenommen. Die Auswirkungen für die Allgemeinheit wären enorm. Nicht nur für die hauptnutzende Kulturinitiative „Spektrum“ wäre ein Abriss der Tischlerei wohl existenzbedrohend. Erst vor wenigen Wochen ging ein Paukenschlag durch die regionale Kulturszene, als der Eferdinger Kulturklub („EF.K.K“) seine einstimmige Auflösung verkündete. Als Grund wird in einem auf Facebook veröffentlichten Statement unter anderem angeführt, dass es für einen Kulturverein in Eferding keine passende Location für Veranstaltungen zwischen 80 und 150 BesucherInnen mehr gibt. Durch die Konzentration von großen Veranstaltungssälen wie dem Bräuhaus ist man als veranstaltender Verein dazu gezwungen, einerseits große finanzielle Risiken einzugehen, andererseits ein stets mehrheitsfähiges und dem Mainstream immer stärker entsprechendes Programm anzubieten. Das hat gerade bei uns im ländlichen Bereich eine Verarmung der Kulturszene zur Folge, die wir nicht einfach so hinnehmen können. Mit der Tischlerei am Schopperplatz würde sozusagen die letzte Bastion regionaler Alternativkultur endgültig fallen.

Welche konkreten Auswirkungen das auf unseren Verein hätte, darüber lässt sich derzeit nur spekulieren. Unser seit fünf Jahren auf diesem Gelände stattfindendes Festival für junge und kritische Musik „Aufschrei in der Tischlerei“, das erst letzte Woche bei rund 180 BesucherInnen und mit Beiträgen u.a. von den Attwengern sehr erfolgreich über die Bühne ging, wäre damit wohl Geschichte. Darüber hinaus können freilich auch das Schoppermuseum, das immer wieder Sonderausstellungen in der Tischlerei abgehalten hat, und der Kunsthandwerksmarkt als direkt Betroffene betrachtet werden.

Ein gängiges Gerücht ist die geplante Verlegung der Schiffahrtspolizei aus Engelhartszell nach Aschach. Für die Einrichtung einer neuen Zentrale gäbe es aus unserer Sicht selbst am Schoppergelände genügend Alternativen (etwa der Platz, auf dem die Holzverschläge oberhalb der Tischlerei stehen). Warum das neue Gebäude gerade auf den 270 m² errichtet werden muss, auf denen sich unsere im Bezirk einzigartige Kulturstätte befindet, konnte uns derzeit noch niemand schlüssig erklären.

Aus vielen verschiedenen Gesprächen mit BesucherInnen, ehemaligen NutzerInnen der Räumlichkeiten zu Probezwecken und Kulturschaffenden, die uns immer wieder auf die Einzigartigkeit unserer Veranstaltungs-Location aufmerksam gemacht haben, wissen wir, dass die Basis derer, die weiterhin ein wohlwollendes Vorgehen der Via Donau honorieren würden, äußerst groß ist. Nun liegt es an uns allen, den EntscheidungsträgerInnen zu vermitteln, dass jeglicher Eingriff in die ohnehin sehr zart vorhandene Kulturszene der Region verheerende Auswirkungen für ebendiese nach sich ziehen könnte und deshalb sorgfältig überdacht werden sollte. Die Tischlerei darf nicht Geschichte werden!

Herzlichst,

die Aufschreierinnen und Aufschreier

Aufschrei im Proberaum! Zu Besuch bei No Direction Home…

Auch wenn wir auf ihren Auftritt am Aufschrei in der Tischlerei noch ein wenig warten müssen, so können wir uns zumindest mit einem kleinen Einblick in ihren Schaffensprozess trösten. Wir waren bei No Direction Home im Proberaum und was wir sehen – und vor allem hören – macht schon jetzt Lust auf mehr! Wer hier nicht zu tanzen beginnt, der muss wahrscheinlich tot sein…

Aufschrei in der Tischlerei 2016

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Alle weiteren Infos auf Aufschrei in der Tischlerei oder auf Facebook!

Tickets auf Ö-Ticket!

Und in der Mitte, da sind wir

Der Verein Aufschrei lädt zu einem exklusiven Filmabend in den Pfarrsaal Alkoven. Gezeigt wird junges österreichisches Kino, nämlich der Dokumentarfilm »Und in der Mitte, da sind wir«.

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Synopsis:
Im Mai 2009 kam es in Ebensee, einem kleinen Ort im ländlichen Österreich, zu einer rechtsradikalen Störkaktion durch ortsansässige Jugendliche während der alljährlichen KZ-Gedenkfeier. Regisseur Sebastian Brameshuber nahm den Vorfall zum Anlass, um ein Jahr lang drei Jugendliche aus dem Ort beim älter werden zu begleiten: von der Softgun zur Gitarre, von der Lederhose zu DocMartens, von der Schulbank ins Berufsleben. Mit nüchternem Blick und klaren Bildern zeichnet UND IN DER MITTE, DA SIND WIR ein unromantisches Portrait einer Generation, die zwischen Brauchtum und McDonalds, zwischen vorgestern und übermorgen versucht, ihren Weg zu finden. Ein intimes Stück Zeitgeschichte.

http://www.indermitte-derfilm.com/
https://www.facebook.com/indermitte.derfilm/?fref=ts

Eintritt: Freiwillige Spende!

Besonderer Dank gilt unseren Kooperationspartnern:

Crossing Europe Filmfestival Linz
http://www.crossingeurope.at/
https://www.facebook.com/crossingeurope/?fref=ts

Die Grünen Alkoven
https://www.facebook.com/Die-Grünen-Alkoven-208216256043367/?fref=ts

Es ist wieder so weit!

Momentan lässt sich dieses beschauliche Stückchen Erde ja noch nicht anmerken, welch euphorisierendes und trommelfelltraumatisierendes Spektakel hier bald (schon am 6. Mai!!!!! Oh mein Gott, das muss ich sofort in meinen Kalender schreiben – am besten in 10 cm großen Buchstaben und mit Regenbogen-Edding) über die Bühne gehen wird, aber mit diesem Line-Up würde sich selbst eine Schuhschachtel in einen Hexenkessel verwandeln, also besteht kein Zweifel, dass wir alle Anwesenden (und wahrscheinlich auch ein paar Abwesende) zum schreien bringen werden!

Aufschrei in der Tischlerei 2016: 6. Mai, Tischlerei am Schopperplatz, Aschach/Donau

Infos folgen…

Und ihr wollt es gediegen, bitte, bitte ganz brav

Nein, wir wollen es weder gediegen noch brav. Wir wollen wieder ein bisschen etwas einreißen und die festgefahrene Struktur ein wenig aufbrechen und wenn es nur eine alte Tischlerei in einem kleinen Ort an der Donau ist, die von uns für einen Konzertabend zweckentfremdet wird. Genug der Worte, schreiten wir zum eigentlichen Geschehen: Die dritte Auflage von unserer Aufschrei in der Tischlerei Veranstaltung ist schon wieder vorbei und schön langsam verblasst das Delirium aus meinem Kopf und ich bin fähig wieder einen Text zu schreiben, der den ganzen Abend etwas Revue passieren lassen soll. 

Vier großartige Bands haben wir uns dieses Jahr eingeladen. Im Sinne von „Support your Local Artist“ waren die ersten beiden Künstler aus Eferding, namentlich das sphärische Klangwolkenerzeugerduo Echoes Ago, sowie die etwas lauteren The Veins. Nachdem wir aber in einer kleinen Alpenrepublik leben und somit sowieso alle Nachbarn sind (und weil wir Grenzen auch etwas überbewertet finden), haben wir einfach ohne schlechtes Gewissen die Regionengrenzen gesprengt  und die Beine-in-Bewegung-Bringer Skaputnik aus Wels sowie die nicht weniger tanzbaren Filou aus der Bundeshauptstadt eingeladen.

Letztere singen im Song „Im 7. Bezirk“ über einen sehr gescheiten Mensch, der bei Spritzwein und Melange behauptet, dass  ja alles keinen Sinn hat. Mit Verlaub, bei aller Liebe für den Text – diese Phrase muss ich leider aus dem Kontext reißen und entgegenhalten: Das hat sehr wohl einen Sinn. Es hat einen Sinn so eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, wie wir das gemacht haben. Weil junge Kultur genauso wichtig ist wie Hochkultur. Weil junge Bands aus dem Proberaum auf die Bühne geholt gehören. Weil unser Bezirk dringend Alternativen zum allwöchentlichen Zeltfestfreizeitprogramm braucht. Und nicht zuletzt: Weil Tanzen Spaß macht und verbindet. So eine gute Stimmung unter allen Besuchern habe ich selten erlebt und es war schön als Veranstalter zu sehen, wie gut unsere Ideen angekommen sind.

Wo gehobelt wird, da fallen Späne, das sagt uns schon der Volksmund. Das freut uns natürlich sehr. Denn wir werden sicher weiterhobeln und, zumindest einmal im Jahr, die Tischlerei für unser Herzensprojekt benutzen. Bis dahin möchte ich mich im Namen vom ganzen Verein bei allen Besuchern bedanken, die unser Fest zu dem gemacht haben was es war. Und ich persönlich möchte mich bei allen bedanken, die diesen Text bis zum Ende gelesen haben – dann hat nämlich auch das Schreiben einen Sinn. Ihr habt euch die Fotos jetzt redlich verdient:

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Nur noch wenige Tage

Es ist schon wieder soweit: Das Aufschrei in der Tischlerei steht schon in den Startlöchern und freut sich auf wunderbare Bands, ein wunderbares Publikum und eine wunderbare Veranstaltung! Zum ersten Mal haben wir extra Veranstaltungsshirts drucken lassen und können euch somit (noch) fesch(er) begrüßen! 

Alle Infos zur Veranstaltung findet ihr im sozialen Netzwerk: https://www.facebook.com/events/1379704122290043/

Wir freuen uns auf euch! 

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